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Indoor-Spaß mit Gesellschaftsspielen

Krieg, Langeweile und Erfindergeist haben eine ganze Reihe von Gesellschaftsspielen hervorgebracht, die zum Teil seit Jahrtausenden im Umlauf sind. Go, Schach und Backgammon zum Beispiel. Zwischen 2000 und 3000 vor Christus in China erfunden, wurde Go in Japan zur Perfektion getrieben. Obwohl die Regeln relativ überschaubar sind, konnte bis zum heutigen Tag noch kein Go-Meister von einem Computer geschlagen werden.

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Die Mütter aller Spiele

Die Verehrung für Go spiegelt sich nicht zuletzt im Firmennamen 'Atari' wider: Im Go-Spiel bedeutet der Begriff 'Atari' soviel wie 'Schach!'. Das gefiel dem Firmen-Gründer Nolan Bushnell, einem begeisterten Go-Spieler. Schach hat seinen Ursprung in Indien, wo es etwa im 6. vorchristlichen Jahrhundert aus einem Vier-Personen-Spiel namens 'Chaturanga' entwickelt wurde. In Europa breitete sich vom 15. Jahrhundert an eine etwas abgewandelte Version aus; einzelnen Figuren bekamen mehr Macht und das Spiel dadurch mehr Spannung. Backgammon entstand im dritten Jahrtausend im südlichen Mesopotamien. Das heutige Backgammon wurde im 17. Jahrhundert in England erfunden, wo es auch den Namen erhielt. Seinen Siegeszug trat es jedoch erst im 20. Jahrhundert an. Zu den modernen Klassikern unter den Brettspielen zählen 'Halma' (1883), 'Mensch ärgere dich nicht' (1912) und 'Monopoly' (1935). In jüngster Zeit sorgten vor allem 'Die Siedler von Catan' (1995), 'Tikal' (1999), 'Torres' (2000), 'Der Palast von Alhambra' (2003) und 'Zug um Zug'(2004) für durchspielte Nächte.

Ein eigenes System

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Katja Schmid
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