Lexikon

Coetzee

[kuˈtse:]
John M., südafrikanischer Schriftsteller, * 9. 2. 1940 Kapstadt; Dozent für englische Sprache und Literatur in Kapstadt; schreibt politische und psychologische sowie formal experimentelle Romane, in denen er zum einen in einem düsteren Realismus die Vergangenheit und Gegenwart Südafrikas, zum anderen das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion analysiert: „Warten auf die Barbaren“ 1980, deutsch 1984; „Der Junge. Eine afrikanische Kindheit“ (autobiografisch) 1998, deutsch 1998; „Schande“ 1999, deutsch 2000; „Tagebuch eines schlimmen Jahres“ 2007, deutsch 2008; „Sommer des Lebens“ 2009, deutsch 2009. Erhielt 2003 den Literaturnobelpreis.
Bernhard Weigand, Flüssigkeitstropfen
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