Wahrig Herkunftswörterbuch
Schnee
das Substantiv geht über
mhd.
sne, ahd.
sneo auf germ.
*snaiwa– „Schnee“ zurück; außergermanisch entsprechen lat.
nix, griech.
niphás und kymr.
nyf „Schnee“; ob eine gemeinsame indogermanische Quelle zugrunde liegt, ist nicht geklärt; vermutet wird die Ausgangsbedeutung „das Klebrige, Pappige“; die Schneegans
hat ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie mit den Schnee im Winter nach Süden fliegt; die Wendung sich freuen wie ein Schneekönig
bezieht sich auf den Zaunkönig, der selbst in kältester Winterzeit noch lebhaft wirkt und nicht gen Süden fliegt; die Zusammensetzung Schneeglöckchen
stammt aus dem 18. Jh. und bezieht sich auf das frühe Aufblühen der Pflanze
Wissenschaft
Verpasste Chancen der Energiewende
Beim klimaschonenden Umbau des Energiesystems stehen in Deutschland und weiten Teilen Europas bislang nur wenige Technologien im Rampenlicht. Dabei könnte es sich lohnen, auch auf andere Weise elektrischen Strom aus regenerativen Quellen zu gewinnen. von HARTMUT NETZ Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke und Solarpaneele: Das sind...
Wissenschaft
Erstaunliche Zellteilung im Zahnbelag
Video: Das fadenförmige Bakterium Corynebacterium matruchotii teilt sich nach seiner Ausdehnung in einem Schritt in mehrere Zellen auf. © Scott Chimileski, MBL. Siehe Chimileski et al. (2024), PNAS. Normalerweise gilt: Aus einer Bakterienzelle werden zwei. Doch nun haben Forschende bei einem wichtigen Bewohner des menschlichen...