Lexikon
Amọ̈ben
[
Amoebinagriechisch, „Wechselnde“
]zu den Wurzelfüßern (Rhizopoda) gehörende Gruppe der Protozoen; beschalte (Thekamöben) und unbeschalte Formen (Nacktamöben). Amöben verändern dauernd ihre Gestalt, indem ihr Protoplasma nach allen Richtungen fließen kann. So werden die sog. Scheinfüßchen (Pseudopodien) ausgebildet. Die Nahrung wird durch Umfließen der Beute (Algen, organisches Material) aufgenommen, verdaut und der Rest an beliebiger Stelle wieder ausgeschieden.
Amöben
Amöben
Die zu den Wurzelfüßern zählenden Schal- oder Thekamöben bauen aus organischem Material ein kammerartiges Gehäuse mit gewöhnlich einer großen, zentral angeordneten Öffnung. Ringsherum gut zu sehen sind die Scheinfüßchen des Einzellers.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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