Daten der Weltgeschichte

1935

USA

Der amerikanische Chemiker Wallace Carothers entwickelt im Labor der Firma DuPont de Nemours & Co in Wilmington (USA) ein neues synthetisches Material, das die Eigenschaften einer Kunstseide hat und das er Nylon nennt. 1938 kann das Verfahren im großtechnischen Maßstab angewandt werden. Nylon übertrifft an Scheuerfestigkeit, Elastizität, Haltbarkeit und Feuchtigkeitsaufnahme sämtliche Naturfasern. Ursprünglich für synthetische Textilfasern vorgesehen, wird das strapazierfähige Material bald auch zur Herstellung massiver beweglicher Plastikteile (z.B. Lager, Scharniere, Dichtungen, Zahnräder) verwendet, die kaum gewartet werden müssen. Nach dem Zweiten Weltkrieg macht Nylon fast die gesamte Weltproduktion von Kunstfasern aus, bis Polyester und Acryl auf dem Markt antreten.

Neandertaler
Wissenschaft

Blutgruppen unserer Vorfahren entschlüsselt

Unsere Blutgruppen bestimmen nicht nur darüber, wem wir Blut spenden können. Sie prägen auch unser Risiko für bestimmte Krankheiten – und geben Einblicke in unser genetisches Erbe. Analysen der Genome von Neandertalern und frühen Vertretern des Homo sapiens, die vor 120.000 bis 16.500 Jahren lebten, geben nun Einblicke darin, wie...

Wissenschaft

Raumfahrt auf Bestellung

Neben ESA, NASA und Co. sind Privatunternehmen sowie einzelne zahlungskräftige Visionäre zum Treiber bei der Eroberung und Nutzung des Weltraums geworden – mit deutlichen Konsequenzen. von RALF BUTSCHER Es war ein aufsehenerregendes Manöver, das die Experten von SpaceX im Oktober 2024 an der Startrampe des US-...

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