Lexikon

Arbeitsmarkt

Markt für den Produktionsfaktor Arbeit. Die Arbeitsmarktlage ist allgemein gekennzeichnet durch das Verhältnis von Arbeitsuchenden und nicht besetzten Arbeitsplätzen. Der deutsche Arbeitsmarkt wird bestimmt durch die Normen des Grundgesetzes (freie Entfaltung der Persönlichkeit, freie Arbeits- und Berufswahl, Freizügigkeit), die Arbeits- und Sozialgesetzgebung und durch die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften (Aushandeln der Tariflöhne und -gehälter durch die Tarifpartner; dazu gehören außerdem die Körperschaften öffentlichen Rechts, die Länder und der Bund). Aber auch durch normsetzende öffentlich-rechtliche bzw. unabhängige Institutionen wie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Berufsverbände wird die Struktur des Arbeitsmarktes geprägt. Die Allokation der Arbeit (Mobilität) hängt im Wesentlichen ab vom Lohn (Einkommen), sozialen Faktoren und den rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen.
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Wissenschaft

Wasserstoff im Rohr

Er gilt als zentraler Baustein der Energiewende: Wasserstoff. Nun beginnt in Deutschland der Aufbau eines sogenannten Kernnetzes, um ihn zu seinen Nutzern zu bringen. Es basiert großenteils auf bestehenden Erdgasleitungen. Wie gut taugen sie für Wasserstoff? von KATJA MARIA ENGEL Künftig soll klimaschonend erzeugter, „grüner“...

Farbige, digitale Darstellung eines menschlichen Gehirns auf schwarzem Hintergrund.
Wissenschaft

Das vernetzte Gehirn

Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....

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