Lexikon
Tỵpus
[Plural Typen; griechisch]
Gepräge, Muster, Grundform, Bauplan. Man unterscheidet Durchschnittstypen, wie in der Biologie, Zusammenfassungen aller Organismen, die infolge gleicher Abstammung in den Grundzügen der Organisation übereinstimmen, und Idealtypen, die die kennzeichnenden Merkmale in einem höchsten Grad darstellen, z. B. die Typen der Geisteswissenschaften und der Psychologie (Typologie). Die Vererbungslehre unterscheidet Genotypus (den durch die Erbanlagen bestimmten Typus) und Phänotypus (den in der Entwicklung erscheinenden Typus). Typenerkenntnis (Typik, Typologie) bildet die Grundlage aller Wissenschaften, da sie eine Ordnung der Mannigfaltigkeit des Materials erlaubt. Man spricht auch von typischen Abläufen (z. B. in der Entwicklungsgeschichte, bei Krankheiten; Gegensatz: atypisch).
Wissenschaft
Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom
Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...
Wissenschaft
Neuer Wirkstoff gegen multiresistente Pilze
Infektionen mit multiresistenten Pilzen sind eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Nun haben Forschende einen bakteriellen Wirkstoff entdeckt, der womöglich Abhilfe schaffen könnte: Die Substanz namens Mandimycin greift die Membran der Pilzzellen mit einem zuvor unbekannten Mechanismus an und umgeht dadurch...
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