Lexikon
Yoga
[ˈjo:ga; sanskritisch „Vereinigung“]
in der altindischen Philosophie und im Buddhismus ein spiritueller Weg, der auf der Grundlage von Meditation und Askese zur Erleuchtung führen soll. Höchster Zustand des Yoga (Samadhi, buddhistisch: Dhyana) ist die Unabhängigkeit der Seele vom Leib, von Affekten und Wünschen, die Vereinigung mit dem Atman. Die Yogatechnik besteht in Konzentrations- und Atmungsübungen sowie in Körperhaltungen (Asanas) mit dem Ziel völliger Herrschaft über den Körper, besonders über Organe, die normalerweise dem Willenseinfluss entzogen sind. Die positiven Auswirkungen der Übungen auf das allgemeine Wohlbefinden wurden bald erkannt und Yoga zunehmend als Therapieform bei körperlichen Beschwerden eingesetzt. In der westlichen Welt wird Yoga seit den 1970er Jahren vor allem als Entspannungs- und körperliche Trainingsmethode (Hatha-Yoga) angewendet. Weiterentwicklungen des klassischen Yoga sind u. a. das dynamischere Kundalini-Yoga, das individuell angepasste Vini-Yoga oder die fließenderen Übungen des TriYogas.
Wissenschaft
Lebensbaustein aus dem All?
Ein Laborexperiment ahmt die Bedingungen in kalten galaktischen Molekülwolken nach. Dabei gelang der Nachweis von Glycerinsäure. von DIRK EIDEMÜLLER Eine der großen Fragen, die verschiedene Zweige der Naturwissenschaft verbindet, lautet: Woher stammen die Grundbestandteile des Lebens? Zwar kennen wir heute die grundlegenden...
Wissenschaft
Wie Gas flüssig wird
LNG soll die Versorgungslücke schließen, die seit dem Stopp der russischen Erdgaslieferungen klafft. Eine Einführung in die notwendige Technologie.
Der Beitrag Wie Gas flüssig wird erschien zuerst auf ...