Lexikon
ägyptische Naturwissenschaften
Medizin
Hier erreichte die ägyptische Wissenschaft wahrscheinlich den höchsten Stand des Altertums. Als ältester Arzt gilt Imhotep; bekannt sind zahlreiche Papyri mit detaillierten Anweisungen zum Erkennen und Behandeln von Krankheiten und Wunden. Auch Operationen (Einrichten von Brüchen) und sogar Schädelöffnungen wurden erfolgreich durchgeführt. Die Hygiene war hoch entwickelt, bedingt durch die Seuchengefahren beim Einsatz großer Menschenmassen beim Pyramidenbau. Zahllose Heilkräuter und aus ihnen gewonnene Mixturen waren bekannt. Erst die Medizin des 20. Jahrhunderts hat den Wert mancher dieser Kräuter und die in ihnen enthaltenen antibiotisch wirksamen Stoffe wieder entdeckt. Die anatomischen Kenntnisse scheinen demgegenüber eher gering gewesen zu sein.
Wissenschaft
Medikamente aus der Muskelapotheke
Myokine sind hormonähnliche Botenstoffe, die beim Training von Muskeln ausgeschüttet werden. Ihr Potenzial zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten scheint enorm. von JÜRGEN BRATER Muskeln brauchen wir, um uns zu bewegen, das weiß jeder. Und auch, dass diese Kraftpakete umso leistungsfähiger werden, je mehr man sie...
Wissenschaft
Ein Einzeller mit Origami-Hals
Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...
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