Lexikon
Amẹrika
[
benannt nach Amerigo Vespucci
]Entdeckungsgeschichte
Schon im 6. Jahrhundert hat der irische Mönch Brandan zwei Fahrten zur amerikanischen Ostküste durchgeführt. Wikinger unter Leif Eriksson erreichten von Grönland her um 1000 die Küsten von Labrador und Neufundland. Doch die Fahrten der Nordmänner u. a. gerieten in Vergessenheit, so dass Kolumbus allgemein als Entdecker Amerikas gilt. Er betrat am 12. 10. 1492 die Bahamainsel San Salvador und entdeckte schließlich Kuba und Hispaniola, auf späteren Reisen auch die Kleinen Antillen, Jamaika, Trinidad, die Orinocomündung und die Küsten Mittelamerikas. G. Caboto entdeckte 1497 die Ostküste Nordamerikas. Im April 1500 erreichte der Portugiese P. Á. Cabral die Küste Brasiliens.
Im 16. Jahrhundert eroberten vor allem Spanier weite Gebiete Süd- und Mittelamerikas (H. Cortez, F. Pizarro). 1513 erreichte V. N. de Balboa über die Landenge von Panama den Pazifischen Ozean. F. Magellan entdeckte 1519/20 die nach ihm benannte Straße zwischen Südamerika und Feuerland. In Nordamerika drangen zunächst Holländer und Franzosen, später Engländer weiter ins Innere vor. Der deutsche Kartograph M. Waldseemüller schlug 1507 vor, den neu entdeckten Erdteil nach Amerigo Vespucci zu benennen, einem italienischen Seefahrer, der um 1500 mehrfach die Küsten Amerikas bereist hatte und dessen Entdeckungsberichte in Europa weite Verbreitung gefunden hatten.
- Einleitung
- Amerika: Staaten
- Natur
- Bevölkerung
- Wirtschaft
- Entdeckungsgeschichte
- Geschichte
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