Lexikon
Amẹrika
[
benannt nach Amerigo Vespucci
]Bevölkerung
In Amerika lebte vor der Erschließung durch die Europäer eine Urbevölkerung mit mongolischen Einschlägen: im hohen Norden die Inuit (Eskimos), im übrigen Amerika die Indianer. Die Hochlandbewohner Mexikos (Azteken), Yucatáns (Maya) und Peru-Boliviens (Inka) hatten schon vor Kolumbus hohe Kulturen entwickelt.
Durch die Einwanderer erhielt Nordamerika ein vorwiegend britisches Gepräge (Angloamerika); Mittel- und Südamerika wurden kulturell von Spaniern und Portugiesen geformt (Iberoamerika). Der Sklavenhandel mit Afrika, der im Laufe der wirtschaftlichen Erschließung betrieben wurde, brachte noch die Schwarzafrikaner nach Amerika Mischungen zwischen Weißen, Schwarzen und Indianern sowie die starke Einwanderung europäischer und asiatischer Volksgruppen (Chinesen, Japaner) ergaben das bunte Bevölkerungsbild des heutigen Amerika.
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