Lexikon
Amẹrika
[
benannt nach Amerigo Vespucci
]Bevölkerung
In Amerika lebte vor der Erschließung durch die Europäer eine Urbevölkerung mit mongolischen Einschlägen: im hohen Norden die Inuit (Eskimos), im übrigen Amerika die Indianer. Die Hochlandbewohner Mexikos (Azteken), Yucatáns (Maya) und Peru-Boliviens (Inka) hatten schon vor Kolumbus hohe Kulturen entwickelt.
Durch die Einwanderer erhielt Nordamerika ein vorwiegend britisches Gepräge (Angloamerika); Mittel- und Südamerika wurden kulturell von Spaniern und Portugiesen geformt (Iberoamerika). Der Sklavenhandel mit Afrika, der im Laufe der wirtschaftlichen Erschließung betrieben wurde, brachte noch die Schwarzafrikaner nach Amerika Mischungen zwischen Weißen, Schwarzen und Indianern sowie die starke Einwanderung europäischer und asiatischer Volksgruppen (Chinesen, Japaner) ergaben das bunte Bevölkerungsbild des heutigen Amerika.
Wissenschaft
Exzellent oder nicht?
Man kann schauen, wohin man will: In der deutschen Wissenschaftslandschaft ist „Exzellenz“ nirgendwo weit – jedenfalls dem Namen nach. Vor allem die Exzellenzinitiativen und -strategien des Bundes und der Länder haben den Begriff weit gestreut. Aber auch andere Fördermaßnahmen schmücken sich inzwischen zunehmend mit der Phrase,...
Wissenschaft
Zeitkapsel im Untergrund
Mithilfe von seismischen Wellen spähen Forscher tief ins Innere des Roten Planeten. Sie stießen dabei auf die Spuren eines urzeitlichen Bombardements. von THORSTEN DAMBECK Wer wissen will, wie das tiefe Innenleben der Erde beschaffen ist, wird kein Bohrgerät verwenden. Denn damit könnte man allenfalls einige Kilometer der...