Lexikon
Apitz
Bruno, deutscher Schriftsteller, * 28. 4. 1900 Leipzig, † 7.
4. 1979 Berlin (Ost); als Kommunist 8 Jahre im KZ Buchenwald, schrieb den
um das Schicksal eines Lagerkinds aufgebauten Roman „Nackt unter Wölfen“ 1958 (verfilmt
1963); außerdem Hörspiele und die Novelle „Ester“
1959.
- Erscheinungsjahr: 1958
- Veröffentlicht: Bundesrepublik Deutschland und DDR
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Nackt unter Wölfen
- Genre: Roman
Der sozialistische Erzähler Bruno Apitz (* 1900, † 1979), 1937 bis 1945 KZ-Häftling, schildert in dem in Halle an der Saale erschienenen, den »toten Kampfgefährten aller Nationen« gewidmeten Roman »Nackt unter Wölfen« Ereignisse im KZ Buchenwald am Ende des Zweiten Weltkrieges, wobei er eigene Erlebnisse verarbeitet. Die Häftlinge Höfel und Pippig verstecken ein etwa dreijähriges jüdisches Kind vor dem Zugriff der Wachmannschaften in der Kleiderablage. Der Roman erzählt, unter welchen Gefahren die kommunistischen Lagerinsassen das Kind bis zur Befreiung durch die Alliierten durchbringen. – Apitz erhielt für diesen Roman 1958 den Nationalpreis der DDR. 1963 wurde das Buch verfilmt und das Filmkollektiv ebenfalls mit dem DDR-Nationalpreis ausgezeichnet.
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