Lexikon

Borgia

Borgia, Cesare
Cesare Borgia
Cesare, Erzbischof von Valencia 1493, Kardinal 14931498, Herzog der Romagna 1501, * 13. 9. 1475,  12. 3. 1507 Viana, Spanien (gefallen im Dienst des Königs von Navarra); Sohn von Rodrigo Borgia; skrupelloser Renaissancefürst, der mit Hilfe seines Vaters, des Papstes Alexander VI., im Kirchenstaat und in den angrenzenden Gebieten ein mittelitalienisches Herzogtum eroberte, das nach dem Tod des Papstes zerfiel. Bei der Verfolgung seiner Pläne räumte er mit Dolch und Gift seine Gegner, auch den eigenen Schwager, aus dem Weg; Vorbild für Machiavellis „Principe“.
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Wissenschaft

Inmitten von reichlich Sauerstoff erstickt

Wie bereits kleinste Mengen Kohlenmonoxid unser Atmungssystem sabotieren, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wir alle müssen unser Leben lang atmen, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. Nur so bekommen wir genügend Sauerstoff in die Lungen, der dann mit dem Blutstrom zu den vielen Billionen Zellen unseres Körpers befördert wird. Dort...

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Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

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