Lexikon

Borgia

Borgia, Cesare
Cesare Borgia
Cesare, Erzbischof von Valencia 1493, Kardinal 14931498, Herzog der Romagna 1501, * 13. 9. 1475,  12. 3. 1507 Viana, Spanien (gefallen im Dienst des Königs von Navarra); Sohn von Rodrigo Borgia; skrupelloser Renaissancefürst, der mit Hilfe seines Vaters, des Papstes Alexander VI., im Kirchenstaat und in den angrenzenden Gebieten ein mittelitalienisches Herzogtum eroberte, das nach dem Tod des Papstes zerfiel. Bei der Verfolgung seiner Pläne räumte er mit Dolch und Gift seine Gegner, auch den eigenen Schwager, aus dem Weg; Vorbild für Machiavellis „Principe“.
Vulkan spuckt schwarzen Rauch und Asche in den Himmel, umliegende Berge und Wolken im Hintergrund.
Wissenschaft

Aschewolken, Hunger, Pest

Vulkanausbrüche haben auf der Erde immer wieder zu klimatischen Veränderungen geführt. Auch die Menschheitsgeschichte wurde dadurch mehrfach beeinflusst. Etwa im Jahr 1345, als Eruptionen in Europa für schwere Missernten sorgten. von DAVID NEUHÄUSER Im Jahr 1347 erreichte das Bakterium Yersinia pestis Europa – nicht zum ersten...

Flüsterbremsen, Lärm, Bahn
Wissenschaft

Auch leise ist zu laut

Wer in der Nähe eines Bahngleises wohnt, wird durch Lärm belästigt. Trotz neuer „Flüsterbremsen“ bleibt noch viel zu tun. von ROLAND BISCHOFF Seit über fünf Jahren ist in der Schweiz der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel in Betrieb. Seither fahren täglich 130 bis 160 Züge hindurch, davon zwei Drittel Güter- und ein Drittel...

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