Lexikon

Brasị́lia

Flagge von Brasília, Stadt
seit 21. 4. 1960 anstelle von Rio de Janeiro die Bundeshauptstadt Brasiliens, in einem aus dem Staat Goiás ausgegliederten Bundesdistrikt, hochmodern geplant (von L. Costa) und seit 1957 gebaut (Leitung O. Niemeyer), 2,0 Mio. Einwohner (einschließlich der Arbeiterstadt Cidade Livre). Brasília liegt im zentralen Hochland (1060 m ü. M.) und soll die Erschließung Innerbrasiliens anregen. Der Stausee Lago do Paranoá (40 km2), der der Wasser- und Energieversorgung dient, prägt das Stadtbild. Die Stadt weist eine starke funktionale Gliederung auf, die in ihrer Anlage zum Ausdruck kommt. Eine Magistrale, an deren Ende sich der Bahnhof (Bahnanschluss 1967) und das Industriegelände erstrecken, läuft auf den dreieckig gestalteten „Platz der drei Gewalten“ zu. Daran schließen sich zentrale Einrichtungen wie Universität (gegründet 1961), Theater, Kathedrale, Museen, Banken und die Ministerien (Superquadras) an. Auf der Halbinsel im Lago do Paranoá liegt der Präsidentenpalast. Der internationale Flughafen befindet sich südwestlich der Stadt. Brasília wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Gletscher mit zerbrochenem Eis, schneebedeckten Bergen im Hintergrund und Nebel über dem Eis.
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Im Wechsel von Hitze und Kälte

Von extremem Treibhausklima bis hin zur eisigen Schneeball-Erde: Seit ihrer Entstehung vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren hat sich unsere Atmosphäre immer wieder gravierend gewandelt. Ihre Geschichte ist eng mit der Evolution des Lebens verknüpft. Von ELENA BERNARD Die Luft, die wir heute atmen, ist das Ergebnis einer über...

Satelliten, Treibstoff
Wissenschaft

Wenn Satelliten Luft atmen

Der Weg zu den Sternen ist steinig. Doch neue Antriebstechniken sollen die Raumfahrt voranbringen und erstmals langlebige Satellitenmissionen auf sehr tiefen Orbits möglich machen. von DIRK EIDEMÜLLER Es ist eine alte Idee aus der Science-Fiction-Literatur: Raumfahrzeuge, die ihren Treibstoff nicht selbst mitführen, sondern beim...

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