Lexikon
Brasilien
Überwiegend tropisches Klima
Bis auf den äußersten Südosten liegt Brasilien innerhalb der Tropen und weist mittlere Jahrestemperaturen von über 20 °C auf. Unter dem innertropischen Äquatorialklima des Amazonastieflandes erreichen die Temperaturen das ganze Jahr über etwa 27 °C, bei ganzjährig starken, oftmals gewittrigen Regenfällen beträgt die Luftfeuchtigkeit fast 90%. Innerhalb Amazoniens gibt es aber große Unterschiede: Während in Belém im Osten an 240 Regentagen fast 3000 mm fallen, sind es im 1000 km entfernten Manaus an 150 Regentagen weniger als 2000 mm.
Im Brasilianischen Bergland herrscht ein wechselfeuchtes tropisches Klima. Die Temperaturen schwanken im Tagesverlauf zwischen 17 und 28 °C. Die höchsten Temperaturen werden mit 42–48 °C im Mato Grosso gemessen. Im Sommer regnet es im Binnenhochland und im Süden stark, im Norden überwiegen Herbstniederschläge. Winterregen gibt es an der Küste bei Bahia. In den östlichen, im Luv befindlichen Küstengebirgen fallen jedes Jahr zwischen 3000 und 4000 mm Niederschlag. Ausgesprochen trocken zeigt sich das nordöstliche Binnenland, das durch seine Gebirgsumrahmung im Regenschatten der Passate liegt und häufig von Dürren heimgesucht wird.
Im Unterschied zu den tropischen Gebieten gibt es im subtropischen Süden ausgeprägte Jahreszeiten. Dort kann es durch südliche Kälteeinbrüche zu Frost und in höheren Regionen zu Schneefall kommen.
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