Lexikon

Cohen-Tannoudji

[
koˈɛn taˈnudʒi
]
Claude, französischer Physiker, * 1. 4. 1933 Constantine, Algerien; seit 1973 Professor für Atom- und Molekülphysik am Collège de France; Arbeiten zur Wechselwirkung von Atomen mit intensiver elektromagnetischer Strahlung. 1997 erhielt Cohen-Tannoudji gemeinsam mit S. Chu und W. D. Phillips den Nobelpreis für Physik für die von ihnen entwickelten Methoden, Atome mit Laserlicht bis nah an den absoluten Nullpunkt bei 0 Kelvin (= –273,15 °C) zu kühlen und einzufangen. Anwendung finden derartig abgekühlte, sog. ultrakalte Atome u. a. beim Bau von Atomuhren mit erhöhter Präzision.
Phytoplankton, Meer
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Transport in die Tiefe

Biologische Pumpen regeln den Stoffhaushalt der Ozeane: Sie lagern CO2 ein und wirken damit dem Klimawandel entgegen. von KURT DE SWAAF Es schneit. Langsam rieselt ein steter Strom aus Flocken herab, die weiß im Scheinwerferlicht leuchten. Außerhalb des Kegels herrschen totale Finsternis und Stille. Eine winterliche Fahrt durch...

Gesteine
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Große Lithiumreserven auch in Norddeutschland

Im deutschen Tiefenwasser gibt es wahrscheinlich so viel Lithium, dass Deutschland seinen Eigenbedarf damit über Jahrzehnte decken könnte. Das zeigt eine Studie, die Vorkommen im Norddeutschen Tiefland und im Thüringer Becken untersucht hat. Benötigt wird der Rohstoff vor allem für Lithium-Ionen-Akkus, die unter anderem in...

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