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LEXIKON

Cohen-Tannoudji

[
koˈɛn taˈnudʒi
]
Claude, französischer Physiker, * 1. 4. 1933 Constantine, Algerien; seit 1973 Professor für Atom- und Molekülphysik am Collège de France; Arbeiten zur Wechselwirkung von Atomen mit intensiver elektromagnetischer Strahlung. 1997 erhielt Cohen-Tannoudji gemeinsam mit S. Chu und W. D. Phillips den Nobelpreis für Physik für die von ihnen entwickelten Methoden, Atome mit Laserlicht bis nah an den absoluten Nullpunkt bei 0 Kelvin (= 273,15 °C) zu kühlen und einzufangen. Anwendung finden derartig abgekühlte, sog. ultrakalte Atome u. a. beim Bau von Atomuhren mit erhöhter Präzision.
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