Lexikon

Phllips

William D., US-amerikanischer Physiker, * 5. 11. 1948 Wilkes-Barre, Pa.; seit 1978 Mitarbeiter am National Institute of Standards and Technology in Gaithersburg, Md.; Arbeiten zur Präzisionsmessung elektrischer Größen sowie zur Abkühlung von Atomen auf extrem niedrige Temperaturen. 1997 erhielt Phillips gemeinsam mit S. Chu und C. Cohen-Tannoudji den Nobelpreis für Physik für die von ihnen entwickelten Methoden, Atome mit Laserlicht bis nahe an den absoluten Nullpunkt bei 0 Kelvin (= 273,15 °C) zu kühlen und einzufangen. Anwendung finden derartig abgekühlte, sog. ultrakalte Atome u. a. beim Bau von Atomuhren mit erhöhter Präzision.
Stadt, grün
Wissenschaft

Die grüne Stadt von morgen

Hitze und Starkregen machen Stadtbewohnern zunehmend zu schaffen. Planer reagieren mit natürlicher Aufrüstung: bepflanzte Dächer und urbane Wälder. von HARTMUT NETZ Es ist kurz nach vier am Nachmittag des 27. Juli 2016, als die Feuerwehr für Berlin den Ausnahmezustand ausruft. Die Gewitterfront, die die Stadt am Nachmittag...

Tropfsteinhöhle
Wissenschaft

Tropfsteine als Klimazeugen

Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...

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