Lexikon

Phịllips

William D., US-amerikanischer Physiker, * 5. 11. 1948 Wilkes-Barre, Pa.; seit 1978 Mitarbeiter am National Institute of Standards and Technology in Gaithersburg, Md.; Arbeiten zur Präzisionsmessung elektrischer Größen sowie zur Abkühlung von Atomen auf extrem niedrige Temperaturen. 1997 erhielt Phillips gemeinsam mit S. Chu und C. Cohen-Tannoudji den Nobelpreis für Physik für die von ihnen entwickelten Methoden, Atome mit Laserlicht bis nahe an den absoluten Nullpunkt bei 0 Kelvin (= –273,15 °C) zu kühlen und einzufangen. Anwendung finden derartig abgekühlte, sog. ultrakalte Atome u. a. beim Bau von Atomuhren mit erhöhter Präzision.
Glioblastom, Hirntumor
Wissenschaft

Geschenkte Überlebenszeit

Unbehandelt sterben Menschen, bei denen ein Glioblastom entdeckt wird, innerhalb kurzer Zeit. Eine neue Therapie gegen den aggressiven Hirntumor kann die Patienten zwar nicht heilen, aber ihr Leben verlängern. von ANDREA MERTES Im Mai 2021 sendet Jens Krystek eine Videonachricht in die Welt: „Ich bin im Krankenhaus“, sind seine...

Stempel mit umgedrehtem Text neben gestempeltem Wort
Wissenschaft

Dauerläufer Mensch

Warum Menschen viel ausdauernder sind als andere Säugetiere und wie es dazu kam, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Geht es um das maximale Fortbewegungstempo, sind Menschen größeren Säugetieren hoffnungslos unterlegen. Pferde schaffen 70 und Geparden sogar 110 Kilometer pro Stunde. Geradezu kümmerlich sind da die maximal 44 des...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon