Lexikon
Côte d’Ivoire
[
ko:t diˈvwa:r
]Wirtschaft
Die Côte d'Ivoire galt lange Zeit als der wohlhabendste Staat Westafrikas. Die positive Entwicklung der im hohen Maße exportorientierten Wirtschaft basierte vor allem auf einer liberalen prowestlichen Wirtschaftspolitik sowie der in Kolonialzeiten angelegten tropischen Agrarwirtschaft. Das Land ist weltgrößter Produzent von Kakao, drittgrößter afrikanischer Kaffeeexporteur und bedeutender Lieferant von Kokosnüssen. Mit dem Ende der 1970er Jahre einsetzenden Rückgang der Weltmarktpreise für die wichtigsten Exportprodukte wurde jedoch eine Wirtschaftskrise ausgelöst, die bis heute auch aufgrund der politisch instabilen Lage nicht überwunden werden konnte.
Um die große Abhängigkeit von den Hauptausfuhrprodukten (Kakao, Kaffee) zu verringern, wurde in den letzten Jahren der Anbau von Baumwolle, Kautschuk und Palmöl intensiviert. Die Wälder liefern wertvolle Edelhölzer, sind aber in ihrem Bestand stark gefährdet. Neue Erdölfunde vor der Küste ermöglichten die Wiederaufnahme der 1993 eingestellten Förderung.
Hauptverkehrsträger ist das Straßennetz. Die einzige Eisenbahnlinie verbindet das nördliche Nachbarland Burkina Faso mit der Hafenstadt Abidjan.
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