Lexikon

Cọvent Gạrden Theatre

[
ˈkɔvənt ˈga:dn ˈθiətə
]
1682 durch die Zusammenlegung von Thomas Killigrews „Theatre Royal“ u. William Davenants „Duke's Company“ gegr. Theater, das seinen endgültigen Sitz in einem 1732 errichteten Gebäude in der Londoner Bow Street in Covent Garden erhielt. Das Theater brannte 1808 nieder u. wurde ein Jahr später am selben Ort wiedereröffnet. Während im 19. Jh. die meisten Londoner Bühnen Pantomimen u. Melodramen zeigten, präsentierte das C. G. T. Opern u. Ballette. In den 30er Jahren des 19. Jh. beschritten die Direktoren John Philip Kemble u. sein Bruder Charles neue Wege in der Shakespeare-Präsentation, indem sie die Dramen textgetreu u. ungekürzt aufführten u. sich um histor. korrekte Inszenierungen bemühten. 1842 Schließung aus Geldmangel, 1847 Wiedereröffnung als Opernhaus (The Royal Italian Opera). 1858 erhielt das C. G. T. seinen dritten, bis heute genutzten Bau, der seit 1939 als Royal Opera House (Covent Garden) Heimat der brit. Staatsoper sowie des Königlichen Balletts ist.
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