Lexikon
Durchblutungsstörungen
Minderdurchblutung (Blutmangel, Ischämie) eines Gewebeabschnitts (Körperteils, Organs) infolge Behinderung des arteriellen Blutzuflusses (arterielle Durchblutungsstörungen) oder des venösen Blutabflusses (Stauung, venöse Durchblutungsstörungen); die Behinderung kann organischer (z. B. Gefäßverengung oder -verschluss bei Arteriosklerose) oder funktioneller Art (z. B. Gefäßverkrampfung) sein. Folgen sind Funktionsstörungen des betroffenen Gewebes infolge Sauerstoffmangels, Schmerzen, Schädigungen der Gewebsstruktur bis zum Gewebetod (Brand, Gangrän, Atrophie). Die ärztliche Behandlung hat das Ziel, die Durchblutung wieder zu normalisieren oder wenigstens zu verbessern; hierzu dienen konservative und ggf. auch chirurgische Maßnahmen.
Wissenschaft
Schritt zurück nach vorn
Evolutionsbiologen, die ihr Feld experimentell beackern, haben einen ganz speziellen Feind: „Armchair Evolutionists“, also „Sessel-Evolutionisten“, nennen sie ihn – und meinen damit Leute, die weitgehend ohne Kenntnis echter Daten vermeintlich klug über Evolution zu sinnieren und zu spekulieren versuchen. Zu diesen Sessel-...
Wissenschaft
Kleine Kannibalen im Kosmos
Ein Kugelsternhaufen ist Kronzeuge für die Gefräßigkeit von Zwerggalaxien: Sie wachsen, indem sie Artgenossen verschlingen. von THORSTEN DAMBECK Auf einer Reise gen Süden kann man auch am Himmel auf Unbekanntes stoßen. Denn dort steigen Gestirne über den Horizont, die von der Nordhalbkugel aus nicht sichtbar sind. So entdeckten...