Lexikon
Durchblutungsstörungen
Minderdurchblutung (Blutmangel, Ischämie) eines Gewebeabschnitts (Körperteils, Organs) infolge Behinderung des arteriellen Blutzuflusses (arterielle Durchblutungsstörungen) oder des venösen Blutabflusses (Stauung, venöse Durchblutungsstörungen); die Behinderung kann organischer (z. B. Gefäßverengung oder -verschluss bei Arteriosklerose) oder funktioneller Art (z. B. Gefäßverkrampfung) sein. Folgen sind Funktionsstörungen des betroffenen Gewebes infolge Sauerstoffmangels, Schmerzen, Schädigungen der Gewebsstruktur bis zum Gewebetod (Brand, Gangrän, Atrophie). Die ärztliche Behandlung hat das Ziel, die Durchblutung wieder zu normalisieren oder wenigstens zu verbessern; hierzu dienen konservative und ggf. auch chirurgische Maßnahmen.
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...
Wissenschaft
Licht ermöglicht Leben
Der Sauerstoff, der dabei als „Abfallprodukt“ entsteht, hat die Erdatmosphäre grundlegend verändert und die Basis für das höhere Leben gelegt. von Bettina Wurche Als sich die Erde vor 4,6 Milliarden Jahre formte, war sie ein lebensfeindlicher Ort: eine Kugel aus glühendem Gestein, übersät von Vulkanen, die permanent Lava und...