Lexikon

Durchblutungsstörungen

Minderdurchblutung (Blutmangel, Ischämie) eines Gewebeabschnitts (Körperteils, Organs) infolge Behinderung des arteriellen Blutzuflusses (arterielle Durchblutungsstörungen) oder des venösen Blutabflusses (Stauung, venöse Durchblutungsstörungen); die Behinderung kann organischer (z. B. Gefäßverengung oder -verschluss bei Arteriosklerose) oder funktioneller Art (z. B. Gefäßverkrampfung) sein. Folgen sind Funktionsstörungen des betroffenen Gewebes infolge Sauerstoffmangels, Schmerzen, Schädigungen der Gewebsstruktur bis zum Gewebetod (Brand, Gangrän, Atrophie). Die ärztliche Behandlung hat das Ziel, die Durchblutung wieder zu normalisieren oder wenigstens zu verbessern; hierzu dienen konservative und ggf. auch chirurgische Maßnahmen.
Bakterien
Wissenschaft

Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn

Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...

Hitze, Abkühlung
Wissenschaft

Wie viel Hitze verträgt der Mensch?

Forschende untersuchen, was bei einem Hitzschlag im Körper passiert – und wie wir vorbeugen können. von MARTIN WILHELM ANGLER Kalifornien, im Juli 2019: Eine der größten Hitzewellen sucht die Bay Area heim. Auf einem Parkplatz in Palo Alto bricht eine alte Frau zusammen. Als die Sanitäter eintreffen, ist ihre Körpertemperatur auf...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon