Lexikon
Elektrolỵthaushalt
Bezeichnung für Aufnahme, Ausscheidung und Wirkung der Elektrolyte, wobei vor allem Natrium-, Chlor-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumionen von Bedeutung sind (Ionen). Die Funktionen der Elektrolyte sind vielseitig: sie regulieren z. B. die Herz- und die Skelettmuskelerregbarkeit (Krämpfe bei Calcium-Mangel), die Blutgerinnung, den Wasserhaushalt, den Blutdruck. Die Aufnahme der Elektrolyte erfolgt normalerweise ausreichend mit der Nahrung; Mangel tritt u. a. auf bei Verdauungsstörungen, bei Nierenschäden, bei erhöhtem Verbrauch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sowie während des Wachstums. Krankhaft hohe Werte finden sich bei ausgedehnten Gewebezertrümmerungen. Der Elektrolythaushalt wird von Hormonen gesteuert, insbesondere die Ausscheidung in der Niere (Aldosteron, Corticosteron).
Wissenschaft
Späte Diagnose
Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...
Wissenschaft
Erstaunliche Zellteilung im Zahnbelag
Video: Das fadenförmige Bakterium Corynebacterium matruchotii teilt sich nach seiner Ausdehnung in einem Schritt in mehrere Zellen auf. © Scott Chimileski, MBL. Siehe Chimileski et al. (2024), PNAS. Normalerweise gilt: Aus einer Bakterienzelle werden zwei. Doch nun haben Forschende bei einem wichtigen Bewohner des menschlichen...