Lexikon
Elektrolỵthaushalt
Bezeichnung für Aufnahme, Ausscheidung und Wirkung der Elektrolyte, wobei vor allem Natrium-, Chlor-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumionen von Bedeutung sind (Ionen). Die Funktionen der Elektrolyte sind vielseitig: sie regulieren z. B. die Herz- und die Skelettmuskelerregbarkeit (Krämpfe bei Calcium-Mangel), die Blutgerinnung, den Wasserhaushalt, den Blutdruck. Die Aufnahme der Elektrolyte erfolgt normalerweise ausreichend mit der Nahrung; Mangel tritt u. a. auf bei Verdauungsstörungen, bei Nierenschäden, bei erhöhtem Verbrauch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sowie während des Wachstums. Krankhaft hohe Werte finden sich bei ausgedehnten Gewebezertrümmerungen. Der Elektrolythaushalt wird von Hormonen gesteuert, insbesondere die Ausscheidung in der Niere (Aldosteron, Corticosteron).
Wissenschaft
Dunkle Dimensionen
An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...
Wissenschaft
Geschenkte Überlebenszeit
Unbehandelt sterben Menschen, bei denen ein Glioblastom entdeckt wird, innerhalb kurzer Zeit. Eine neue Therapie gegen den aggressiven Hirntumor kann die Patienten zwar nicht heilen, aber ihr Leben verlängern. von ANDREA MERTES Im Mai 2021 sendet Jens Krystek eine Videonachricht in die Welt: „Ich bin im Krankenhaus“, sind seine...