Lexikon
etrụskische Musik
die Kenntnis der etruskischen Musik basiert auf literarischen Quellen und bildlichen Darstellungen auf Fresken und Vasen. Obwohl verschiedene griechische Saiteninstrumente im Gebrauch waren, lag der Schwerpunkt vor allem auf der Blasmusik. Charakteristisch ist das Rohrblattinstrument Tibia mit zwei Pfeifen, daneben gab es die Trompetenformen Tuba, Lituus und Cornu, die von den Römern übernommen wurden. Musik ertönte zu allen sozialen Anlässen wie Banketten, Hochzeitsfeiern, Begräbnissen, Triumphzügen. Einen hohen Stellenwert hatte die Tanzmusik. Die Blütezeit der etruskischen Musik wird für das 7. Jh. v. Chr. angesetzt.
Wissenschaft
Die Musik der Sphären
Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...
Wissenschaft
Schimmel rettet die Welt
Das wird eine Aufregung gewesen sein, als der britische Arzt und Bakteriologe Alexander Fleming am 28. September 1928 aus seinem Urlaub zurückkehrte und im Labor eine Petrischale entdeckte, die er vor der Abreise nicht richtig gesäubert hatte: Ein Schimmelpilz hatte sich darin breitgemacht – und die zuvor dort angelegte...