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LEXIKON

Feng Shui

[-ʃui; chinesisch, Wind und Wasser]
chinesische Kunst der Geomantie; jahrtausendealte Tradition zur korrekten Positionierung von Sakralbauten, Gräbern, Palästen und Straßen in der Landschaft. Dabei sollen die Bauwerke so gestaltet und positioniert sein, dass sie die Ströme und Felder der kosmischen Energie „Qi“ optimal ausnutzen und in die günstigste Richtung leiten. So vermeidet Feng Shui zum Beispiel gerade Linien, auf denen sich die Energie zu schnell fortbewegt oder spitze Formen, die aggressive Energien ausströmen. Die stärkste Verbreitung hat die Lehre des Feng Shui in Hongkong, wo beim Bau von Geschäftshochhäusern, aber auch bei der Einrichtung von Büros auf die Einhaltung der Feng Shui-Gestaltungsprinzipien großer Wert gelegt wird. In jüngster Zeit finden die Grundideen des Feng Shui auch in den westlichen Ländern zunehmende Beachtung.
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