Lexikon

Fields

William Claude, eigentlich W. C. Dunkinfield, US-amerikanischer Filmschauspieler, * 29. 1. 1880 Philadelphia,  25. 12. 1946 Pasadena, Calif.; Filmkomiker der 1930er Jahre, u. a. in „Its a Gift“ 1934, „Mein kleiner Gockel“ 1940, „Never Give a Sucker an Even Break“ 1941.
  • Deutscher Titel: Mein kleiner Gockel
  • Original-Titel: MY LITTLE CHICKADEE
  • Land: USA
  • Jahr: 1940
  • Regie: Edward Cline
  • Drehbuch: W.C. Fields, Mae West
  • Kamera: Joseph Valentine
  • Schauspieler: W.C. Fields, Mae West, Joseph Calleia
Regisseur Edward Cline baut um die sehr unterschiedlichen Stars Mae West und W.C. Fields einen Klamauk-Western auf voll mit burlesker Komik.
Die stets zu wagemutigen Aktionen aufgelegte Schönheit Flower Belle Lee (Mae West) heiratet aus Statusgründen das Greenhorn Cuthbert J. Twillie (W.C. Fields). Da sie ihn aber als Feigling verachtet, verwehrt sie ihm die »Freuden der Ehe« und zwingt ihn zu den verschiedensten Beweisen seiner Männlichkeit. Cuthbert scheitert nacheinander als Barmann, Spieler und Sheriff und verlässt schließlich den für ihn viel zu wilden Westen.
Der streckenweise derbe und vulgäre Humor des Films geht auf die gemeinsame Drehbucharbeit der beiden Hauptdarsteller zurück. Sowohl Mae West als auch W.C. Fields sind beim Kinopublikum auf ein klares Image festgelegt. Die Kombination der als Sexbombe geltenden West mit dem schlauen Drückeberger Fields führt zu einem Film, in dem beide Stars ihr jeweiliges Image bis zur Selbstparodie ausleben können. Auch wenn sie damit den Unwillen konservativer Vereine und Verbände auf sich ziehen, wird »Mein kleiner Gockel« in den USA ein Kassenhit. In Europa, wo man diesen Film erst Jahrzehnte später sehen kann, ist diese Resonanz kaum nachvollziehbar.
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