Lexikon

Franken

[
die „Freien, Kühnen“
]
Germanen: Wanderungen 1.-6. Jh. n. Chr.
Germanen: Wanderungen
westgermanischer Stammesverband istwäonischer Kleinstämme (u. a. der Salier, Chamaven, Chattuarier, Brukterer, Usipier, Amsivarier). Seit der Mitte des 3. Jahrhunderts drangen die Franken in römische Grenzprovinzen und in Gallien ein. Die niederrheinischen Salier wurden im 4. Jahrhundert von den Römern in Toxandrien (Nordbrabant) angesiedelt, fielen von dort im 5. Jahrhundert in Gallien ein, übernahmen die Führung des fränkischen Volksverbands und gründeten das Frankenreich.
Um dieselbe Zeit stießen die Rheinfranken (auch Ripuarier) gegen Mainz vor und besiedelten das Moselgebiet. Sie bildeten den Kern des späteren deutschen Stammes der Franken, der sich schon seit der Mitte des 6. Jahrhunderts auch am Main ausbreitete. Um 1200 verstand man unter Franken nur noch die Gegenden am Mittel- und Obermain: Ostfranken.
Humanoide Figur mit Froskopf, trägt Anzug und Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
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