Lexikon
Froschlurche
Anura; Salientiaim erwachsenen Zustand schwanzlose Amphibien. Die Hinterbeine sind meist verlängert und dienen zum Schwimmen und Springen. In der drüsenreichen Haut liegen Farbzellen (Chromatophoren), die die Körperfarbe und -zeichnung und den Farbwechsel bedingen. Die Zunge ist meist vorn angewachsen und vorschnellbar, kann aber auch ganz fehlen.
Zur Fortpflanzung werden meist stehende Gewässer aufgesucht. Die Eier werden sofort nach dem Ablegen befruchtet. Die Entwicklung der Froschlurche geht nur in ganz seltenen Fällen bis zum fertigen Tier im Ei vor sich. Meist schlüpfen Larven (Kaulquappen) aus, die Kiemen, Schwimmschwanz und noch keine Gliedmaßen haben. Sie ernähren sich vorwiegend von Pflanzen. Nach mehrmonatigem Larvenleben beginnt die Metamorphose (Verwandlung): Zunächst werden Hinter-, dann Vorderbeine ausgebildet, die Kiemen werden rückgebildet, Lungenatmung setzt ein, der Schwanz wird abgebaut, und endlich ändert sich das Verhalten grundlegend. Das Tier geht ans Land und frisst nun vorwiegend tierische Beute.
Grasfrosch: Kaulquappe
Grasfrosch: Kaulquappe
Aus der lang gestreckten Larve entwickelt sich innerhalb weniger Tage die eigentliche Kaulquappe. Bei dieser sind die sichtbaren, äußeren Kiemenanhänge durch innere Kiemen ersetzt, die in seitlichen Kiementaschen verborgen liegen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Zu den Froschlurchen gehören u. a. die Echten Frösche (Frösche), Baumfrösche, Ruderfrösche, Kröten, Krötenfrösche, Kurzköpfe, Nasenfrösche, Pipakröten, Krallenfrösche, Scheibenzüngler.
Wissenschaft
Wie Landwirtschaft das Klima schützt
Ackerbau und Viehhaltung gelten als ein wesentlicher Treiber des Klimawandels. Doch würde sie anders betrieben als bisher, könnte die Landwirtschaft im Gegenteil die Erderwärmung deutlich bremsen. von HARTMUT NETZ Vier Promille sollen es richten. Stiege der Humusgehalt aller landwirtschaftlichen Böden weltweit um nur vier...
Wissenschaft
Bunte Lebenswelt in der Ostsee
Bei farbenfrohen Riffen denkt jeder an die Südsee – aber auch in der Ostsee gibt es sie. Und sie beherbergen viele Arten von Tieren und Pflanzen. von FREDERIK JÖTTEN Rote und grüne Algen-Fächer schwingen sanft in der Strömung, dazwischen sitzen gelbe Schwämme, bunte Fische schwimmen umher. Welch vielfältige Bilder eine...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Kreisverkehr
Wanderkarte der Huftiere hilft Gazelle und Co zu schützen
Präzise Medizin fürs Gehirn
Die Eroberung des Himmels
Die Quanten-Arena
Vom Umgang mit Fehlern