Lexikon
geothẹrmische Energie
ErdwärmeWärmeenergie des Erdinnern. Normalerweise beginnen erst in Tiefen ab 10 km unter dem Erdboden Zonen geeigneter Wärme; sie können aber in vulkanischen Gebieten, z. B. bei den nordkalifornischen Geysiren, sogar zur Oberfläche vordringen. Auch von wasserundurchlässigem Gestein umgebene Hohlräume, die mit warmem Wasser oder Wasserdampf gefüllt sind, können angezapft werden. Zur Stromerzeugung in geothermischen Kraftwerken werden vorwiegend Heißdampfquellen (Geysire in den USA) und Heißwasserquellen (Wairakei in Neuseeland) genutzt. Im italienischen Larderello läuft bereits seit vor dem 1. Weltkrieg ein Kraftwerk, das inzwischen 400 MW Leistung produziert. Geothermische Kraftwerke leisten z. Z. weltweit etwa 1700 MW. Geothermische Energie wird auch zur Heizwärmeversorgung eingesetzt (Reykjavík/Island).
Wissenschaft
Wie die Eruption des Tonga-Unterseevulkans begann
Der Ausbruch des Unterseevulkans Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai im Pazifik hatte katastrophale Folgen und war weltweit detektierbar. Doch was ihn auslöste, war bisher erst in Teilen geklärt. Jetzt haben Forscher Hinweise auf das Ereignis entdeckt, das den Kollaps der Vulkancaldera und den dramatischen Ausbruch auslöste. In...
Wissenschaft
The winner takes it all
Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...