Lexikon
geothẹrmische Energie
ErdwärmeWärmeenergie des Erdinnern. Normalerweise beginnen erst in Tiefen ab 10 km unter dem Erdboden Zonen geeigneter Wärme; sie können aber in vulkanischen Gebieten, z. B. bei den nordkalifornischen Geysiren, sogar zur Oberfläche vordringen. Auch von wasserundurchlässigem Gestein umgebene Hohlräume, die mit warmem Wasser oder Wasserdampf gefüllt sind, können angezapft werden. Zur Stromerzeugung in geothermischen Kraftwerken werden vorwiegend Heißdampfquellen (Geysire in den USA) und Heißwasserquellen (Wairakei in Neuseeland) genutzt. Im italienischen Larderello läuft bereits seit vor dem 1. Weltkrieg ein Kraftwerk, das inzwischen 400 MW Leistung produziert. Geothermische Kraftwerke leisten z. Z. weltweit etwa 1700 MW. Geothermische Energie wird auch zur Heizwärmeversorgung eingesetzt (Reykjavík/Island).
Wissenschaft
Mangelware sauberes Wasser
Der weltweit wichtigste Rohstoff Wasser benötigt auch hierzulande Schutz. Wissenschaft und Politik sind gefragt, den Eintrag von Mikroplastik zu verhindern.
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Wissenschaft
Erzrausch am Meeresgrund
Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...