Lexikon
Hermlịn
Stephan, eigentlich Rudolf Leder, deutscher Schriftsteller, * 13. 4. 1915 Chemnitz, † 6. 4. 1997 Berlin; 1936–1945 in der Emigration, seit 1947 in Berlin (Ost); suchte den Anschluss an die französische Moderne, mit deren Mitteln er politisch wirken wollte; war in der DDR darum als Formalist umstritten; bemühte sich um Ausgleich zwischen Partei und künstlerischer Freiheit; Lyrik: „Zwölf Balladen von den großen Städten“ 1945; „Die Straßen der Furcht“ 1947; „Mansfelder Oratorium“ 1950; „Der Flug der Taube“ 1952; „Städte“ 1966; Erzählwerke: „Die Zeit der Gemeinsamkeit“ 1950; „Die Kommandeuse“ 1954; „Die Argonauten“ 1974; „Abendlicht“ 1979; „Arkadien“ 1983; „Bestimmungsorte“ 1985; „In einer dunklen Welt“ 1993; „In den Kämpfen dieser Zeit“ 1995; auch Übersetzungen.
Wissenschaft
Ein asymmetrisches All?
Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...
Wissenschaft
Wie Meerestiere ihre Schwimmtiefe optimieren
Obwohl Meerestiere wie Pinguine, Schildkröten und Wale versierte Schwimmer sind, müssen sie regelmäßig zum Atmen auftauchen. Dauerhaft an der Oberfläche zu schwimmen, würde allerdings durch die Wellenbildung viel Energie kosten. Eine Studie zeigt nun, wie verschiedene im Meer lebende Säugetiere, Vögel und Reptilien ihren...