Lexikon
Ịndigo
[
Indigoblau; Indigotinder oder das; spanisch, „Indisches“
]der älteste blaue, lichtechte Küpenfarbstoff, als Glucosid Indikan in verschiedenen tropischen Pflanzen, z. B. in der ostasiatischen Indigofera tinctoria, aber auch im europäischen Färberwaid, Isatis tinctoria. Schon im Altertum wurde Indigo durch Gärung und Oxidation der Indigofera gewonnen und zur Textilfärbung verwendet; seit 1890 wird er auch synthetisch hergestellt. Indigo ist wasserunlöslich und wird zur Färbung mit Reduktionsmitteln in eine wasserlösliche Leukoform (Indigweiß, Leukindigo) übergeführt. Mit dieser „Küpe“ behandelt man die zu färbenden Stoffe und setzt sie dem Luftsauerstoff aus, wobei auf der Faser das unlösliche Indigoblau durch Oxidation entsteht. Indigo ist durch echtere blaue Küpenfarbstoffe auf Anthrachinonbasis ersetzbar (z. B. Indanthren). Wichtige Derivate des Indigos sind Dibromindigo (Farbstoff der Purpurschnecke) und Thioindigoverbindungen (Wollküpenfarbstoffe).
Wissenschaft
Schwere Geburt auch bei Schimpansen
Nicht nur wir Menschen haben es bei der Geburt schwer: Auch bei Schimpansen ist der Geburtskanal enger als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie anhand dreidimensionaler Modelle der Beckenanatomie bei Schimpansen und Menschen. Bisher ging man davon aus, dass die schwere Geburt bei Menschen vor allem durch unseren aufrechten...
Wissenschaft
Bessere Böden
Weniger Chemie bei vergleichbaren Erträgen: Brasilien arbeitet mit der sogenannten regenerativen Landwirtschaft auf riesigen Flächen.
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