Lexikon
Kaschnitz
Marie Luise, eigentlich Freifrau von Kaschnitz-Weinberg, deutsche Schriftstellerin, * 31. 1. 1901 Karlsruhe, † 10. 10. 1974 Rom; verheiratet mit dem Archäologen Guido Freiherr von Kaschnitz-Weinberg; dichtete im Widerstreit von sensiblem Formempfinden und kühnem Experimentieren, von fast resignierender Skepsis und christlicher Humanität; Georg-Büchner-Preis 1955. Lyrik: „Totentanz und Gedichte zur Zeit“ 1947; „Dein Schweigen – meine Stimme“ 1962; „Überallnie“ 1965; Romane: „Liebe beginnt“ 1933; „Elissa“ 1937; Erzählungen: „Lange Schatten“ 1960; „Ferngespräche“ 1966; Autobiografisches: „Tagebücher aus den Jahren 1936 bis 1966“ 1999; ferner zahlreiche Hörspiele.
Wissenschaft
Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...
Wissenschaft
Monströse Eruption auf der Sonne
Vor mehr als 14.000 Jahren ereignete sich der heftigste, jemals nachgewiesene Sonnensturm. Bäume geben noch heute Zeugnis davon. Ähnliche Ereignisse der Neuzeit wirken demgegenüber wie ein laues Lüftchen. von THOMAS BÜHRKE In der Nacht vom 1. zum 2. September 1859 wurde ein ungewöhnlich starker geomagnetischer Sonnensturm...