Lexikon
Lauda
[Plural Laude; italienisch]
volkstümlicher geistlicher Lobgesang, angeregt durch die franziskanische Bewegung („Sonnengesang“ des Franz von Assisi), besonders vom 13. bis 17. Jahrhundert durch religiöse Bruderschaften Oberitaliens gepflegt. Am bekanntesten als Lauda-Dichter Jacopone da Todi, meist überwiegt jedoch anonyme Verfasserschaft. Die Texte sind meist italienisch, seltener lateinisch, und wurden zunächst einstimmig, seit dem 15. Jahrhundert mehrstimmig vertont.
Wissenschaft
Signale aus der Tiefe
Im Untergrund der Eifel geht es nicht so ruhig zu, wie es scheint. Geophysiker schätzen die Gefahr eines Vulkanausbruchs mithilfe zahlreicher Messmethoden ein. von KLAUS JACOB Wer in die Eifel fährt, denkt kaum an ein aktives Vulkangebiet. In dem Gebirge westlich von Koblenz gibt es keinen beeindruckenden Vulkankegel wie den Ätna...
Wissenschaft
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...