Lexikon
Leidenfrost’sches Phänomẹn
die zuerst von dem deutschen Gelehrten J. G. Leidenfrost (* 1715, † 1794) entdeckte Erscheinung, dass auf einer hoch erhitzten Metallplatte auch benetzende Flüssigkeiten (Oberflächenspannung) Tropfen bilden können, die sich eine Zeit lang halten, weil die Dampfschicht, die sich an der Auflagefläche des Tropfens bildet, sowohl die Benetzung als auch die Wärmeübertragung behindert.
Wissenschaft
Das Meer in Plutos Unterwelt
Als der sonnenferne Zwergplanet entstand, besaß er nicht nur viel Eis, sondern auch reichlich Wärme für einen Ozean aus Schmelzwasser. Dieses Tiefenmeer existiert vielleicht noch heute. von THORSTEN DAMBECK Am 14. Juli 2015 raste die Raumsonde New Horizons mit dem zehnfachen Tempo einer Gewehrkugel an Pluto vorbei. Es war das...
Wissenschaft
Hurrikans treten im Nordatlantik immer öfter in Gruppen auf
Tropische Wirbelstürme wie Taifune oder Hurrikans können in Gruppen vorkommen und dann kurz nacheinander auf dieselbe Küstenregion treffen. Das macht sie besonders zerstörerisch und gefährlich. Im Nordatlantik sind solche Cluster in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden, im Nordwestpazifik hingegen seltener, zeigt eine neue...