Lexikon
Lịtauen
Sowjetische Diktatur und neue Staatlichkeit
1940 marschierte die Sowjetarmee ein und Litauen wurde Sowjetrepublik, die 1941–1944 von deutschen Truppen besetzt war. Erst in den späten 1980er Jahren konnten sich nach jahrzehntelanger Unterdrückung wieder nationale Bestrebungen artikulieren. 1990 erklärte Litauen seine Unabhängigkeit, die 1991 von Moskau anerkannt wurde. Der unabhängige Staat verfolgte einen Kurs der Westintegration, der 2004 zum NATO- und EU-Beitritt führte. Staatspräsident wurde im gleichen Jahr Valdas Adamkus. Die von dem seit 2006 regierenden sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Gediminas Kirkilas geführte Koalition musste bei den Parlamentswahlen 2008 einen schwere Niederlage hinnehmen. Das konservative Parteienbündnis TS-LKD wurde zur stärksten politischen Kraft. Sein Spitzenkandidat Andrius Kubilius bildete eine MItte-rechts-Regierung mit TPP, LRLS und LiCS. 2009 wählte die Bevölkerung mit der parteiunabhängigen Politikerin Dalia Grybauskaite erstmals eine Frau ins Amt des Staatspräsidenten. Aus den Parlamentswahlen 2012 ging die oppositionelle LSDP als stärkste politische Kraft hervor. Ihr Vorsitzender A. Butkevičius wurde neuer Regierungschef.
- Einleitung
- Natur und Klima
- Bevölkerung
- Staat und Politik
- Wirtschaft und Verkehr
- Geschichte
- Großmacht, polnisch-litauische Union und russische Herrschaft
- Sowjetische Diktatur und neue Staatlichkeit
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