Wahrig Herkunftswörterbuch

geben

zurückzuführen auf
germ.
*geba „geben“, vgl.
got.
giban,
altengl.
giefan; Quelle ist
idg.
*ghabh „anfassen, greifen“, auch in
lat.
habere und
litau.
gabénti „wegbringen“; die Ausgangsbedeutung „greifen, fassen“ entwickelte sich unter Einfluss von nehmen zu „schenken, darreichen“; als Abstraktum: Gabe; im 17. und 18. Jh. entwickelten sich zahlreiche Präfigierungen wie
angeben, aufgeben, ausgeben, eingeben
und
ergeben
, die sich alle auf die spätere Bedeutung von geben beziehen; die Ableitung
ergiebig
stammt ebenfalls aus dem 17. Jh. und bedeutete ursprünglich „sich ergebend, aufgebend“, gewann aber im 18. Jh. die Bedeutung „ertragreich“ hinzu; die Zusammensetzung
preisgeben
geht auf das 16. Jh. zurück; der erste Wortteil ist entlehnt aus
frz.
brise „Beute, das Weggenommene“ und bedeutet ursprünglich „zum Fortnehmen hingegeben“; heute nur noch als „ausliefern, verraten“ gebräuchlich
xxx_AdobeStock_169137203.jpg
Wissenschaft

Schnecken, Schwämme, Nussschalen

So vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt, so breit ist die Palette an bizarren Materialstrukturen, die die Natur im Verlauf der Evolution hervorgebracht hat. Sie bieten pfiffige Lösungen für viele Herausforderungen in der Technik und Medizin. von Reinhard Breuer

Der Beitrag...

Carina Mack
Wissenschaft

Verräterische Proben

Am Max Rubner-Institut suchen Forschende in Lebensmitteln und Bioproben nach unterschiedlichen Zuckern. Das sogenannte Zuckerprofiling könnte Ernährungsstudien zukünftig verlässlicher machen. von CAROLIN SAGE Viele Ernährungsstudien basieren auf Ernährungsprotokollen, in denen die Teilnehmenden über Tage oder Wochen notieren, was...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch