Wahrig Herkunftswörterbuch

geben

zurückzuführen auf
germ.
*geb–a– „geben“, vgl.
got.
giban,
altengl.
giefan; Quelle ist
idg.
*ghabh– „anfassen, greifen“, auch in
lat.
habere und
litau.
gabénti „wegbringen“; die Ausgangsbedeutung „greifen, fassen“ entwickelte sich unter Einfluss von → nehmen zu „schenken, darreichen“; als Abstraktum: → Gabe; im 17. und 18. Jh. entwickelten sich zahlreiche Präfigierungen wie
angeben, aufgeben, ausgeben, eingeben
und
ergeben
, die sich alle auf die spätere Bedeutung von geben beziehen; die Ableitung
ergiebig
stammt ebenfalls aus dem 17. Jh. und bedeutete ursprünglich „sich ergebend, aufgebend“, gewann aber im 18. Jh. die Bedeutung „ertragreich“ hinzu; die Zusammensetzung
preisgeben
geht auf das 16. Jh. zurück; der erste Wortteil ist entlehnt aus
frz.
brise „Beute, das Weggenommene“ und bedeutet ursprünglich „zum Fortnehmen hingegeben“; heute nur noch als „ausliefern, verraten“ gebräuchlich
Sand, Wüste, Dubai
Wissenschaft

Dem Sand auf der Spur

Der weltweite Bedarf an Sand führt zu illegalem Abbau und Handel. Moderne Technologien helfen, den Weg des Rohstoffs zu verfolgen.

Der Beitrag Dem Sand auf der Spur erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weltkarte mit eingezeichneten Warnsymbolen
Wissenschaft

El-Niño-Ereignisse werden immer extremer

Mit dem Klimawandel nehmen Wetterextreme wie Hitzewellen und Sturzfluten zu, wie sich inzwischen weltweit beobachten lässt. Besonders heftig fallen die Unwetter in den Jahren aus, in denen das Klimaphänomen El Niño auftritt. Doch auch die El Niño-Ereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger und intensiver, wie eine Studie...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon