Lexikon

Ltauen

Wirtschaft und Verkehr

Die Steigerungsraten des Bruttonationaleinkommens gehören zu den höchsten der EU-Staaten. Vor allem dem starken Außenhandel und ausländischen Investitionen ist das Wirtschaftswachstum zu verdanken. Die traditionell starke Landwirtschaft, insbesondere die Milch- und Fleischerzeugung, hat immer noch eine große Bedeutung und profitiert von den EU-Beihilfen.
Litauen besitzt eine breit gefächerte verarbeitende Industrie (vor allem Nahrungsmittel- und Elektroindustrie, Spezialmaschinenbau). Eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielt das Kernkraftwerk Ignalina im Osten, das bis zur Abschaltung eines der beiden Reaktorblöcke am 31. 12. 2005 etwa 80% des nationalen Strombedarfs deckte. Bis Ende 2009 soll der zweite Reaktorblock stillgelegt sein. Die Energieversorgung soll künftig durch Kraftwerke auf der Basis von Erdgas, Erdöl und Kohle (vor allem aus Russland), durch Stromimporte aus Polen und durch den Ausbau der heimischen Wasserkraft gesichert werden.
Litauen ist ein wichtiges Transitland mit einem Fernverkehrs- und Autobahnnetz, das zügig ausgebaut wird. Klaipeda (Memel) ist ein bedeutender Ostsee-Fährhafen für den Personen- und Güterverkehr. Touristische Ziele sind die Kurische Nehrung sowie die Altstädte von Vilnius, Kaunas und Klaipeda.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Großmacht, polnisch-litauische Union und russische Herrschaft
    2. Sowjetische Diktatur und neue Staatlichkeit
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