Lexikon

Marsẹ́

Juan, spanischer Schriftsteller, * 8. 1. 1933 Barcelona; arbeitete zunächst in einer Juwelierwerkstatt, als Werbetexter und als Laborgehilfe am Pariser Institut Pasteur; literarischer Durchbruch mit dem Roman „Letzte Tage mit Teresa“ 1966, deutsch 1988, mit dem er zum kritischen, unerbittlichen Beobachter der spanischen Gesellschaft avancierte; seine meist pessimistischen Romane spielen hauptsächlich im Barcelona der Nachkriegszeit, speziell in den Arbeitervierteln und Einwanderergettos; erst in seinen späteren Romanen thematisiert er auch das gegenwärtige Spanien und seine gesellschaftspolitischen Probleme (u. a. ETA; Mädchenhandel, Mafiabanden); weitere Romane: „Wenn man dir sagt, ich sei gefallen“ 1973, deutsch 1986; „Der zweisprachige Liebhaber“ 1990, deutsch 1993; „Stimmen in der Schlucht“ 2000, deutsch 2002; „Liebesweisen in Lolitas Club“ 2005, deutsch 2007.
Wetterfrosch, Wetter
Wissenschaft

Der Wetterfrosch in uns

Kopfschmerzen und Müdigkeit infolge eines Wetterumschwungs: Ist das nur Einbildung – oder beeinflusst er tatsächlich das Wohlbefinden mancher Menschen? von JÜRGEN BRATER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Der Wetterbericht im Fernsehen hat es angekündigt: Mit Sonnenschein und angenehmen Wohlfühltemperaturen...

Weltraum, Amerika, Mond
Wissenschaft

Wem gehört der Weltraum?

Auch im All herrschen Recht und Ordnung. Eine irdische Einführung in außerirdisches Recht. von FRANZISKA KONITZER Zugegeben, auf der Liste der internationalen Zwischenfälle rangiert der Tod einer kubanischen Kuh weit unten. Aber er sorgte doch für einige Aufregung. Am 30. November 1960 war eine US-amerikanische Rakete vom Typ...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon