Lexikon

Matthas Corvnus

Matthias I.; Matthias Hunyadi, ungarisch Mátyás Hunyadi
König von Ungarn 14581490, König von Böhmen 14691490, * 23. 2. 1443 Klausenburg,  6. 4. 1490 Wien; Sohn des János Hunyadi, 1458 von den Ungarn zum König gewählt. Es gelang ihm, die Hussiten und den unruhigen Adel zu bezwingen und den Türken erfolgreich zu begegnen. Er erhielt durch Vertrag Mähren, Schlesien und die Lausitz. 1485 eroberte er Wien und gewann Niederösterreich, die Steiermark und Kärnten. Er gründete die Bibliotheca Corvina in Ofen und die Universität Preßburg und trat als Gesetzgeber für Heerwesen, Steuer- und Justizreform hervor.
Schmerzen, Gendermedizin
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Starker Mann, schwache Frau?

Stereotype beeinflussen Diagnose und Behandlung – und damit maßgeblich unsere Gesundheit. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Ein fünfjähriges Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters. Es trägt ein rotes T-Shirt, Shorts, die halblangen blonden Haare fallen ihm ins Gesicht. „Au!“, ruft das...

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Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

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