Lexikon

Migrạ̈ne

[die; französisch, aus griechisch hemi, halb, + krania, Schädel]
in Anfällen auftretender, heftiger, in der Regel einseitiger, pulsierender Kopfschmerz, der durch Licht und Lärm verstärkt wird. Beginn häufig mit Sehstörungen (Augenflimmern). Zu den Begleiterscheinungen der Migräne gehören Übelkeit, Erbrechen, Widerwillen gegen Speisenaufnahme, gelegentlich vermehrtes Schwitzen, Herzklopfen und neurologische Ausfälle. Migräne beruht auf einer neurovegetativen Störung der Weitstellung der Hirngefäße, was vermutlich einen Schmerzreiz auslöst. Die Ursachen sind noch nicht bekannt. Migräneanfälle können durch bestimmte Nahrungmittel wie Rotwein oder Schokolade oder klimatische Einflüsse ausgelöst werden und treten häufig nach starken psychischen Anspannungen auf („Wochenendmigräne“). Bei Frauen, die häufiger als Männer an Migräne erkranken, besteht manchmal eine Beziehungen zum Menstruationszyklus. Die Behandlung erfolgt medikamentös, durch Vermeidung bekannter Auslöser und durch Erlernen spezieller Entspannungstechniken. Auch Cluster-Kopfschmerz.
Kunststoffe, Abfall
Wissenschaft

Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf

Forscher entwickeln neue Konzepte und Technologien, um Plastikabfälle als Rohstoff-Quelle zu erschließen.

Der Beitrag Einstieg in den Kunststoff-Kreislauf erschien zuerst auf wissenschaft.de...

Meteorit, Dimorphos
Wissenschaft

Attacke im All

Erstmals wurde ein Planetoid beschossen, um seine Umlaufbahn zu verändern. Was sind die Hintergründe und Auswirkungen dieser kosmischen Karambolage? von RÜDIGER VAAS Der Tod kam aus dem Weltraum: Vor 66 Millionen Jahren traf ein etwa 10 bis zu 14 Kilometer großer Meteorit die Erde an der Küste der heutigen mexikanischen Halbinsel...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch