Lexikon
Nicaragua
Somoza-Regime und Sandinisten
Das 1502 von Kolumbus entdeckte Land gehörte nach Ende der spanischen Kolonialzeit 1823 zur Zentralamerikanischen Konföderation und wurde 1838 selbständige Republik. Zwischen 1912 und 1932 hielten die USA das Land militärisch besetzt. Dagegen kämpfte eine Befreiungsbewegung unter Augusto C. Sandino. Nach dem Abzug der USA konnte sich das diktatorische Regime des Generals Anastasio Somoza García etablieren. Er wurde 1956 ermordet. Seine Söhne Luis Somoza Debayle und Anastasio Somoza Debayle setzten die Herrschaft des Somoza-Clans fort. In den 1960er Jahren formierte sich die linke Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN), die das Regime nach einem Bürgerkrieg 1979 stürzte. Der Sandinisten-Führer Daniel Ortega Saavedra wurde 1985 Präsident. Eine von den USA unterstützte antisandinistische Guerilla („Contras“) bekämpfte die Ortega-Regierung, die sich eng an Kuba und die UdSSR anlehnte.
- Einleitung
- Natur und Klima
- Bevölkerung
- Staat und Politik
- Wirtschaft und Verkehr
- Geschichte
- Somoza-Regime und Sandinisten
- Politischer Wandel
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