Lexikon

Ọrang-Ụtans

[
malaiisch, „Waldmenschen“
]
Pongo
Affe
Affe
kleiner Orang-Utan

Pongo pygmaeus

Verbreitung: Nordwestküste Sumatras, Borneo
Lebensraum: tropischer Regenwald
Maße: Kopf-Rumpflänge beim Männchen etwa 97 cm, beim Weibchen etwa 78 cm; Gewicht beim Männchen meist 80–90 kg, beim Weibchen 40–50 kg
Lebensweise: tagaktiv; Baumbewohner; einzeln oder in lockeren Familiengruppen
Nahrung: Früchte, auch Blätter, Vogeleier
Tragzeit: 260–270 Tage
Zahl der Jungen pro Geburt: 1, Zwillinge sehr selten
Höchstalter: 35 Jahre, in Menschenobhut bis 50 Jahre
Gefährdung: Gesamtbestand ernsthaft gefährdet, geschützt durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded.
Orang-Utan: Jungtiere
Orang-Utan: Jungtiere
Der Orang-Utan ist der am besten ans Baumleben angepasste große Menschenaffe. Er beherrscht die Fortbewegungsart des Schwinghangelns und steigt nur ganz selten auf den Boden herab.
Gattung der Menschenaffen mit zwei Arten, in den feuchten Wäldern Borneos Pongo pygmaeus und im Nordwesten Sumatras Pongo abelii; mit langhaarigem rötlichem bis dunkelbraunem Fell, übermäßig langen Armen und verhältnismäßig kurzen Beinen. Sie leben als Schwinghangler in den Bäumen. Die größten Tiere sind aufgerichtet bis fast 2 m hoch und zeigen sehr kräftigen Körperbau. Ältere Männchen haben ausgeprägte Backenwülste, einen Bart und einen aufblasbaren Kehlsack. Erwachsene Männer streifen allein umher, nur zur Paarungszeit schließen sie sich den Weibchen mit ihren halbwüchsigen Kindern an. Orang-Utans bauen Schlafnester aus Laub und Zweigen und leben von pflanzlicher Nahrung. Der Bestand des Orang-Utans ist durch frühere Bejagung und Lebensraumzerstörung stark zusammengeschmolzen und trotz gesetzlichem Schutz weiterhin ernsthaft bedroht. Auf Borneo werden verwaiste junge Orang-Utans in Zuchtstationen aufgezogen und wieder in Freiheit gesetzt.
Mikroglia
Wissenschaft

Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht

Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...

hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Rettet uns der Wasserstoff?

Wasserstoff hat das chemische Symbol H und ist das erste Element im Periodensystem. Er liegt normalerweise als Gas vor. Mischt man ihn mit Sauerstoff und führt Energie hinzu, bekommt man Wasser. Bei dieser „Knallgasreaktion“ wird mehr Energie freigesetzt als benötigt. Wasserstoff eignet sich daher zur Energiegewinnung. Und weil...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch