Lexikon

ottnische Kunst

die Kunst zur Zeit der Sachsenkaiser (Ottonen) vom letzten Viertel des 10. bis zum 1. Drittel des 11. Jahrhunderts in Mitteleuropa, besonders im deutschen Sprachgebiet. Von der Idee des christlichen Gottesstaats bestimmt, legte die ottonische Kunst wichtige Grundlagen für die Entwicklung der Kunst im 11. und 12. Jahrhundert. Trotz ihrer Verbindungen zur karolingischen Kunst kann sie nicht als bloße Weiterbildung karolingischer Formen verstanden werden; auch die in direkter Anknüpfung an die christliche Antike übernommenen naturalistischen Elemente wurden durch eine anaturalistische Bildauffassung umgeformt. Träger der ottonischen Kunst waren die Domschulen und Klöster.
Wissenschaft

Schlauer Staub

Winzige Computersysteme sollen tief in unseren Alltag eindringen, um uns das Leben zu erleichtern. Auf dem Weg dorthin gibt es allerdings noch einige technische Herausforderungen zu meistern. von THOMAS BRANDSTETTER Computer werden immer kleiner. Während die Ungetüme der 1960er-Jahre noch ganze Räume füllten, fanden sie in den...

Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Gegen die Einbahnstraße

Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet.  Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...

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