Lexikon
Panịzza
Oskar, deutscher Schriftsteller, * 12. 11. 1853 Kissingen, † 30. 9. 1921 Bayreuth; Nervenarzt; versuchte mit seinem Schreiben eigenes psychisches Leiden zu verarbeiten; 1886 erste literarische Veröffentlichung mit der Gedichtsammlung „Düstre Lieder“; ab 1890 fantastische Prosa und Grotesken in der Tradition Edgar Allan Poes und E.T.A. Hoffmanns („Dämmerungsstücke“ 1890; „Aus dem Tagebuch eines Hundes“ 1892; „Visionen der Dämmerung“ 1914); mehrmals wegen Religionsfrevels und Majestätsbeleidigung im Gefängnis; wurde 1901 für unzurechnungsfähig erklärt, seit 1905 in einer psychiatrischen Anstalt; auch Dramen: „Das Liebeskonzil“ 1895; „Nero“ 1899.
Wissenschaft
Gesund mit Licht
Es reguliert unzählige Vorgänge im menschlichen Körper und entscheidet damit letztlich sogar darüber, wie gut Medikamente wirken. von Jürgen Brater Der stetig wiederkehrende Wechsel von hell und dunkel ist für den Menschen seit jeher der regelmäßigste und universellste Umweltreiz. Kein Wunder also, dass Licht erhebliche...
Wissenschaft
Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede
Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...