Lexikon

Praetọrius

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prɛ:-
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Prätorius
Praetorius, Michael: Titelblatt
Praetorius, Michael: Titelblatt
Titelblatt zu Michael Praetorius' „Theatrum Instrumentorum seu Sciagraphia“ von 1620 mit der Darstellung einer Messe.
Michael, eigentlich M. Schultheis, auch M. Schultze, deutscher Komponist, Organist und Musiktheoretiker, * 1572 Creuzburg bei Eisenach, † 15. 2. 1621 Wolfenbüttel; wirkte als Organist und Kapellmeister am Hof in Wolfenbüttel sowie in Dresden, Magdeburg u. a.; sein „Syntagma musicum“ (3 Bände 1615–1619) bildet ein umfassendes Zeugnis frühbarocker Musikpraxis; seine Kompositionen verbinden Einflüsse der franko-flämischen Musik mit italienischen und deutschen Stilmitteln; schuf mit den „Musae Sioniae“ (1605–1610, darin u. a. „Es ist ein Ros entsprungen“) ein umfassendes Kompendium protestantischer Kirchenmusik; gilt auch als Schöpfer des Choralkonzerts; ferner weltliche Instrumentalmusik („Terpsichore“ 1612) und Orgelfantasien.
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