Lexikon
Prọsa
[lateinisch prosa oratio „geradeaus gerichtete Rede“]
der gewöhnlichen Redeweise des Alltags („prosaisch“) nahestehende, nicht durch Vers oder Reim gebundene Sprachform; besonders der durch Sprachrhythmus, Sprachmelodie, Wortwahl, Satzbau und Redefiguren künstlerisch und rhetorisch verfasste Erzähltext mit literarischem Anspruch (Kunstprosa, Erzählprosa). Die häufigsten Prosa-Gattungen der Literatur sind: Roman, Novelle, Erzählung, Kurzgeschichte, Essay, Memoiren, Märchen, Fabel. – Ist ein Text stark rhythmisiert, wird die Übergangsform zwischen ungebundener und gebundener Rede als „rhythmische Prosa“ bezeichnet; bei Verwendung des Endreims als poetisches Mittel entsteht Reimprosa.
Wissenschaft
Antarktis: Mehr Stürme durch schmelzendes Meereis
Lange galt das antarktische Meereis als relativ robust, doch inzwischen nagt auch an ihm der Klimawandel. Im Februar 2023 erreichte das Meereis rund um den Südkontinent die geringste Ausdehnung seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1980. Eine Studie zeigt nun, wie sich der Verlust dieser Eisdecke auf das Klimasystem auswirkt....
Wissenschaft
Ein Neustart fürs Immunsystem
CAR-T-Zellen könnten die Rheumatologie revolutionieren: Aktuell kommen sie für schwerkranke Patienten infrage, bei denen Standardtherapien versagen. von JULIETTE IRMER Jahrzehntelang bedeutete die Therapie einer schweren rheumatischen Autoimmunerkrankung für Patienten vor allem eines: das Immunsystem dauerhaft zu dämpfen....