Lexikon
Prọsa
[lateinisch prosa oratio „geradeaus gerichtete Rede“]
der gewöhnlichen Redeweise des Alltags („prosaisch“) nahestehende, nicht durch Vers oder Reim gebundene Sprachform; besonders der durch Sprachrhythmus, Sprachmelodie, Wortwahl, Satzbau und Redefiguren künstlerisch und rhetorisch verfasste Erzähltext mit literarischem Anspruch (Kunstprosa, Erzählprosa). Die häufigsten Prosa-Gattungen der Literatur sind: Roman, Novelle, Erzählung, Kurzgeschichte, Essay, Memoiren, Märchen, Fabel. – Ist ein Text stark rhythmisiert, wird die Übergangsform zwischen ungebundener und gebundener Rede als „rhythmische Prosa“ bezeichnet; bei Verwendung des Endreims als poetisches Mittel entsteht Reimprosa.
Wissenschaft
Wo liegen die Belastungsgrenzen des menschlichen Körpers?
Selbst gut trainierte Marathon- und Ultraläufer können ihren Körper nicht unendlich lange strapazieren. Denn auch diese Extremsportler haben eine „metabolische Obergrenze“, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach können diese Athleten bei einem Sport-Event zwar kurzzeitig fast so viel Kalorien verbrauchen wie Sprinter....
Wissenschaft
Wenig Raum für Nachhaltigkeit
Tiny Houses gelten als optimales Zuhause für einen umwelt- und klimafreundlichen Lebensstil. Aber wie nachhaltig sind die meist hölzernen Winzlinge wirklich? von ROLF HEßBRÜGGE Für die einen ist es ein romantischer Wohntraum, für andere der Inbegriff einer minimalistischen Lebensweise im Einklang mit der Natur: das Tiny House....