Lexikon
Rettich
[
Raphanuslateinisch radix, „Wurzel“
]Gattung der Kreuzblütler, mit rund 80 Arten, deren Hauptmerkmal die zylindrischen, nach oben zu pfriemlich verschmälerten, in Glieder zerfallenden Früchte sind. In Deutschland ist nur der Ackerrettich (Hederich) heimisch. Der Gartenrettich, Raphanus sativus, stammt aus Vorderasien und wird wegen seiner scharf schmeckenden Wurzeln angebaut. Bei der Varietät Schwarzer Rettich, Raphanus sativus var. niger, sind sie außen grauschwarz, beim Radieschen, Raphanus sativus var. radicula, rot oder weiß.
Wissenschaft
Wie Wärmepumpen das Stromnetz schonen
Eine wachsende Zahl von Wärmepumpen wird den Stromverbrauch deutlich steigen lassen. Durch trickreiche Techniken lässt sich gewährleisten, dass dennoch keine Überlastung der Versorgungsnetze droht. von TIM SCHRÖDER Gerade einmal fünf Grad hat das Wasser im Rhein bei Mannheim in der Winterzeit. Nach menschlichem Empfinden ist das...
Wissenschaft
Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?
Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...