Lexikon
Rezitatịv
[
das; italienisch
]in Oper, Oratorium und Kantate verwendeter Sprechgesang (parlando). Die mit der florentinischen Oper im 17. Jahrhundert entstandene Form des Rezitativs war zunächst der eigentliche Träger der dramatischen Handlung und trat in immer stärkeren Gegensatz zu Arie und Chorsatz. Während das Rezitativ anfänglich nur von wenigen Akkorden des Cembalos gestützt wurde (Seccorezitativ, „trockenes Rezitativ“), fanden im Anschluss an C. Monteverdi und A. Scarlatti die rein musikalischen Elemente stärkere Aufnahme und führten zur Form des Recitativo accompagnato („begleitetes Rezitativ“), das zum Mittelpunkt der Opernreform C. W. von Glucks wurde.
Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
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Wissenschaft
Das Archiv am Ende des Sonnensystems
Fernab der Sonne ziehen kleine Körper ihre Bahnen, die aus einem Cocktail gefrorener Substanzen bestehen. Sie helfen, die Frühzeit der Planeten zu entschlüsseln. von THORSTEN DAMBECK Makemake, Gongong, Quaoar – manche Himmelskörper jenseits des äußersten großen Planeten Neptun haben seltsame Namen. Sie bewohnen eine Dunkelzone...
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