Lexikon
Rheuma
Therapie
Viele Erkrankungen wie etwa die chronische Polyarthritis führen langfristig zur Gelenkzerstörung. Die Behandlung kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber sie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Daher ist der frühzeitige Beginn einer konsequenten Therapie entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden. Sie fußt auf einer langfristigen medikamentösen Basistherapie, bei der sog. Antirheumatika entzündliche Prozesse im Körper bekämpfen und verringern sollen. Mit physikalischer Therapie, wie z. B. Kälte- oder Wärmeanwendung, Massage und Bewegungstherapie, soll die Beweglichkeit der Gelenke und Muskelgruppen so lange wie möglich erhalten werden. Operative Eingriffe können meist nur extreme Verschleißerscheinungen reparieren. Im schlimmsten Fall können Gelenkprothesen funktionsunfähige Gelenke ersetzen.
Wissenschaft
Späte Diagnose
Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...
Wissenschaft
Geerbter Schutz
Der Mensch ist ein Erfolgsmodell der Evolution. Genetische und neurobiologische Schutzfaktoren helfen uns, mit Stress und Schicksalsschlägen fertig zu werden. von CHRISTIAN WOLF Oliver Brendel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stehaufmännchen. Er ist Mitte 30, als er spürt, wie er nach und nach die Kontrolle über seine Arme...
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