Lexikon

Rückkopplung

Selbststeuerung
ein Vorgang, bei dem einem schwingenden System (z. B. Pendel) während einer Periode die Energie wieder zugeführt wird, die es in dieser Periode (z. B. durch Reibung) verloren hat. In der Rundfunktechnik dient die Rückkopplungsschaltung zur Erzeugung von ungedämpften Schwingungen (erstmals 1913 von A. Meißner angegeben). Ein Teil der Ausgangsspannung eines Verstärkers (z. B. Elektronenröhre) wird wieder dem Eingang zugeführt, erneut verstärkt usw. – In der Elektroakustik spricht man von Rückkopplung, wenn akustische Kopplungen zwischen einem Lautsprecher und dem zugehörigen Mikrofon auftreten; sie äußert sich als hoher Pfeifton. Oszillator. – Den Begriff Rückkopplung, hier oft Feed-back genannt, benutzt man auch für physiologische, psychologische, kommunikative u. a. Prozesse, bei denen ein Teil der Wirkung eines Vorgangs zur Steuerung (Korrektur) des auslösenden Vorgangs rückgemeldet wird; das gesamte System bildet einen Regelkreis.
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Computertomografie
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