Lexikon

Saarland

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Bedeutung des Saarlands lag lange Zeit im Steinkohlenbergbau und in der darauf aufbauenden Schwerindustrie. Durch die Krise in Bergbau (nur noch eine Zeche in Betrieb) und Stahlindustrie erfolgte eine wirtschaftliche Umstrukturierung zugunsten von Automobilindustrie (in Saarlouis), Metallverarbeitung, Maschinenbau, chemischer Industrie, Glas-, Textil- und Elektroindustrie. Von stark wachsender Bedeutung ist die Informationstechnologie. Eine langjährige Tradition hat die keramische Industrie (in Mettlach).
Die Landwirtschaft spielt nur eine relativ geringe Rolle. Getreideanbau wird im fruchtbaren Bliesgau und Saargau betrieben. An der Mosel, die die Grenze zu Luxemburg bildet, wird Wein angebaut; bei Saarlouis überwiegt der Gemüseanbau.
Das ausgesprochen dichte Verkehrsnetz begünstigt den gut entwickelten Handel, insbesondere den grenzüberschreitenden Handel mit dem benachbarten Frankreich. Überregionaler Verkehrsknotenpunkt ist Saarbrücken, wo sich auch ein internationaler Flughafen (Saarbrücken-Ensheim) befindet.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
  5. Geschichte
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