Lexikon

Schmitt

Carl, deutscher Staats- und Völkerrechtslehrer, * 11. 7. 1888 Plettenberg,  7. 4. 1985 Plettenberg; Professor in Greifswald, Bonn, Berlin, Köln und 19331945 in Berlin. Vor 1933 immer stärker zum Kritiker des Liberalismus und der Demokratie geworden, legte er die Grundlagen für das autoritäre Zwischenregime (F. von Papen, K. von Schleicher) und das Staatsrecht der ersten NS-Zeit (Ermächtigungsgesetz, Reichsstatthaltergesetz, der Führer als oberster Richter). Später wurde er von dem extremen Flügel des Nationalsozialismus in den Hintergrund gedrängt. Seine Hauptwerke entstanden in der Weimarer Zeit: „Der Begriff des Politischen“ 1927; „Verfassungslehre“ 1928; „Legalität und Legitimität“ 1932.
Weltraum, Amerika, Mond
Wissenschaft

Wem gehört der Weltraum?

Auch im All herrschen Recht und Ordnung. Eine irdische Einführung in außerirdisches Recht. von FRANZISKA KONITZER Zugegeben, auf der Liste der internationalen Zwischenfälle rangiert der Tod einer kubanischen Kuh weit unten. Aber er sorgte doch für einige Aufregung. Am 30. November 1960 war eine US-amerikanische Rakete vom Typ...

Optogenetik, Auge, Augenerkrankung
Wissenschaft

Endlich wieder sehen!

Mithilfe der Optogenetik wollen Forscher erblindeten Menschen das Augenlicht zurückgeben. Jetzt melden sie erste Erfolge der neuen Gentherapie. von CHRISTIAN WOLF Erblindete wieder sehen zu lassen, ist ein alter Menschheitstraum. Ein Weg, auf dem Menschen allmählich ihr Augenlicht verlieren, sind erbliche oder altersbedingte...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon