Lexikon

Schmitt

Carl, deutscher Staats- und Völkerrechtslehrer, * 11. 7. 1888 Plettenberg, † 7. 4. 1985 Plettenberg; Professor in Greifswald, Bonn, Berlin, Köln und 1933–1945 in Berlin. Vor 1933 immer stärker zum Kritiker des Liberalismus und der Demokratie geworden, legte er die Grundlagen für das autoritäre Zwischenregime (F. von Papen, K. von Schleicher) und das Staatsrecht der ersten NS-Zeit (Ermächtigungsgesetz, Reichsstatthaltergesetz, der Führer als oberster Richter). Später wurde er von dem extremen Flügel des Nationalsozialismus in den Hintergrund gedrängt. Seine Hauptwerke entstanden in der Weimarer Zeit: „Der Begriff des Politischen“ 1927; „Verfassungslehre“ 1928; „Legalität und Legitimität“ 1932.
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